Die Entstehung der Vituskirche liegt etwas im Dunkeln.

Die Grafen von Rebegau (Repagove) hatten an dieser Stelle ein Landgut. Als das Grafengeschlecht um 1200 ausstarb, verfiel dieses Gut. Die Burgkapelle wurde von der Bevölkerung jedoch weitergepflegt. Schließlich wurde an der Stelle der alten Burgkapelle eine neue Kapelle errichtet. Es gibt allerdings keinen sicheren Hinweis bis ins 15. Jahrhundert.

Zur Zeit der gotischen Bauperiode wurde der heutige Kirchenbau errichtet. Von diesem Bau ist noch das Rippengewölbe im Altarraum erhalten. Sicher war auch das Schiff der Kirche mit einem gotischen Gewölbe versehen. Nachdem es wohl eingestürzt oder zerstört worden war, wurde die heutige barocke Flachdecke eingebaut. Auf dem Kirchturm, der erst später errichtet wurde, befinden sich zwei ganz alte kleine Glocken.
Seit 1974 wurden immer wieder Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Ausstattung der Kirche zeigt im Altarraum die Apostelgruppe mit Jesus „Schlüsselübergabe“. Diese Figurengruppe stammt vom gotischen Flügelaltar der Pfarrkirche, der nach ihrer Modernisierung hier in der Vituskirche aufgestellt wurde. Die Statue des Hl. Josef stammt vom Hochaltar der Pfarrkirche. Die Madonnenstatue ist das Werk eines unbekannten Meisters.

Das Bild des Kirchenpatrons Hl. Vitus hängt neben der Sa-
kristeitür und ist die Kopie eines Ölgemäldes aus dem Stift St. Florian: Der Hl. Vitus war ein Märtyrer aus der Römerzeit (um 304) und wurde in Syrakus in jugendlichem Alter in einem siedenden Kessel zu Tode gemartert.

Der Kreuzweg ist ein Geschenk von Herrn DI Fritz Hatschek aus seiner Sammlung im Schloss Starhemberg in Haag am Hausruck.

 

 

Die

Geschichte

der Vituskirche