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Mirjam
  Tschopp

© Studio Neon, Milano

Geboren 1976 in Zürich, konzertiert seit ihrem Debüt als Solistin mit 13 Jahren gleichermaßen auf Geige wie Bratsche und konzipiert Programme, in denen sie zwischen den Instrumenten wechselt.

 

Seit 2018 ist sie Professorin für Violine und Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Als Solistin mit renommierten Orchestern und als Kammermusikerin – u.a. mit Anne-Sophie Mutter, Josef Suk, dem Mandelring-Quartett und Maximilian Hornung, dem Duo TschoppBovino und bis 2015 mit ihrem Klaviertrio – trat sie in einigen der wichtigsten Säle und Festivals Europas, Amerikas und Asiens auf.

Besondere Resonanz erhalten dabei ihre Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wie die Uraufführung unter Semyon Bychkov des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri, ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von Ahmed Adnan Saygun und die als „Referenzaufnahme“ bezeichnete und für die International Classical Music Awards ICMA nominierte Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Schostakowitsch. 

Die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Viola-Wettbewerbs 2000 studierte Violine bei Aïda Stucki Piraccini, Franco Gulli und Herbert Scherz und Viola bei Christoph Schiller. Mirjam Tschopp ist Pädagogin aus Leidenschaft, und die Lehrtätigkeit nimmt einen hohen Stellenwert in ihrem Musikerleben ein.

 

Vor ihrer Berufung nach Wien lehrte sie ab 2007 am Landeskonservatorium Innsbruck und am Konservatorium Zürich Violine, Viola und Kammermusik. An den Austrian Master Classes und an der Eva Lind Musikakademie gibt sie Meisterkurse. Außerdem ist sie Jurymitglied mehrerer Musikwettbewerbe.